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Was vor etwas mehr als einem halben Jahr mit einem zögerlichen „Man müsste mal...“ seinen Anfang nahm, feierte vom 18. bis 19. Januar 2017 in Berlin seinen ersten eindrucksvollen Meilenstein. Die Rede ist von der Learning Journey und der daraus resultierenden Gründung der Innovationsplattform des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), die mit einem kräftigen „Ja genau!!“ das Licht der Welt erblickte. Die digitale Transformation der Kommunalwirtschaft ist damit nicht nur in Gang gesetzt, sondern hat bereits volle Fahrt aufgenommen.

Community mit großer Ausstrahlungskraft

Entscheider aus der Energie-, Wasser/Abwasser-, Abfall- und Telekommunikationswirtschaft sowie CEOs verschiedener Startups der Digitalbranche waren in den vergangenen Monaten zusammen gekommen, um gemeinsam in eintätigen Design-Thinking-Workshops digitale Geschäftsmodelle und wegweisende Dienstleistungen für kommunale Unternehmen zu entwickeln. Die Ideen, die dabei in München, Frankfurt, Köln und Hamburg entstanden sind, waren neu, gewagt und vielfach revolutionär. Kommunalwirtschaft und Startup-Szene haben sich aufeinander eingelassen, voneinander gelernt und gemeinsam Großartiges geschaffen. Zum Launch der VKU-Innovationsplattform in Berlin wurden nun die nächsten konkreten Schritte auf dem Weg zur Realisierung gemeistert.

Mehr als 200 Teilnehmer waren der Einladung des VKU gefolgt, um zusammen die bisherigen Ideen weiterzuentwickeln und um mit der VKU-Innovationsplattform eine dauerhafte Schnittstelle zwischen kommunalen Unternehmen und Startup-Szene zu etablieren. Die neu entstandene Community besitzt schon jetzt eine große Ausstrahlungskraft und hat mit seinen frischen Ansätzen die Kommunalwirtschaft bereits nachhaltig verändert.

Live-Vorführung zum Veranstaltungsauftakt

Dieser Impuls war deutlich während des zweitägigen Events im Berliner ewerk zu spüren. An einem der ältesten Orte Deutschlands in dem jemals Strom erzeugt wurde, schloss sich damit der Kreis zwischen Historie und Zukunft. Im Vorfeld der Veranstaltung waren die beiden vielversprechendsten Geschäftsideen vorangetrieben und unter realen Marktbedingungen getestet wurden. Mit einer eindrucksvollen Live-Vorführung konnten sich die Anwesenden bereits am ersten Abend überzeugen, dass Lebensmittellieferungen mit einer Drohne keine Zukunftsmusik sein muss, sondern sehr bald schon praktische Realität sein kann. Der gezeigte Prototyp hatte die ersten Hürden auf dem Weg zur Markteinführung bereits hinter sich gelassen.

Deutschland, Berlin, VKU Learning Journey von VKU Innovation, 18.01.2017 © Joerg Mueller, www.joergmuellerfotografie.de

Ähnlich fortgeschritten war auch das zweite Projekt, bei dem an der Entwicklung einer Batteriepacks gearbeitet wurde, welches ausschließlich durch grünen Strom geladen und mittels einer Plattform zwischen privatem Erzeuger und privatem Nutzer bereit gestellt wird. Obwohl es hier noch kein konkretes Produkt gab, konnte durch das Verfahren des  Pretotypings und die damit verbundenen öffentlichkeitswirksamen Werbemaßnahmen bereits Kaufinteressenten, Projektpartner und Unterstützer gewonnen werden.

Fail fast und das gemeinsam

Andreas Winiarski, Keynote-Speaker des ersten Abends und ehemaliges Mitglied der BILD-Chefredaktion sowie früherer PR-Chef bei Rocket Internet, lobte die Initiatoren der VKU-Innovationsplattform und plädierte in seinem Vortrag für mehr Mut zu träumen und sagte: „Es ist nicht wichtig der first mover zu sein, sondern die Fehler der anderen nicht zu wiederholen. Dennoch gibt es keinen Grund zu zögern. Fail fast und das gemeinsam. Dann werdet ihr erfolgreich sein.“

Deutschland, Berlin, VKU Learning Journey von VKU Innovation, 18.01.2017 © Joerg Mueller, www.joergmuellerfotografie.de

Das Scheitern nicht Schlimmes ist, bewies auch die anschließende Fuckup-Night, in der Unternehmer von erfolglosen Projekten berichten und somit das Scheitern auch aus der Stigmatisierung holten. Neben den Plattform-Teilnehmern waren außerdem das Who is Who der Berliner Startup-Szene vertreten.

Zweiter Tag: VKU-Innovationsplattform nimmt Arbeit auf

„Wir erleben eine gnadenlose internationale Konkurrenz und müssen gleichzeitig ein enormes Bevölkerungswachstum von mehr als 40.000 Menschen pro Jahr meistern. Allein für die weitere positive Entwicklung Berlins ist es sehr wichtig, dass wir starke kommunale Unternehmen in der Stadt haben“, gab Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller zum Auftakt des zweiten Veranstaltungstages den benötigten Impuls. Frank Schmiechen, Chefredakteur von gruenderszene.de, war live aus Hongkong zugeschaltet und berichtete wie stark in der asiatischen Metropole auch kommunale Herausforderungen unternehmerisch betrieben werden. „Der Wille zum digitalen Aufbruch ist in Hongkong sehr deutlich spürbar. Dem dürfen wir nicht nachstehen“, mahnte er.

Ausgestattet mit der notwendigen Motivation starteten die Vertreter der kommunalen Unternehmen sowie der digitalen Startups ins Workshop-Programm. Auf der Tagesordnung standen Themen wie Geschäftsmodellentwicklung mit den 10 types of innovation, Preto- und Prototyping sowie die Produktentwicklung mit dem digital innovation model. Abgerundet durch eine interaktive user journey entlang des Innovationsprozesses wurden die Geschäftsideen vorangetrieben und weiter in Richtung Marktreife entwickelt. Der Unternehmergeist war dabei deutlich spürbar. Die VKU-Innovationsplattform beginnt zu leben und das mit kraftvoller Taktfrequenz.

Deutschland, Berlin, VKU Learning Journey von VKU Innovation, 19.01.2017 © Joerg Mueller, www.joergmuellerfotografie.de

Next level: Innovation Pitch

Mit einer hohen Schlagzahl soll es auch weitergehen. Getreu dem Motto: Digitalisierung ist kein geschlossenes Projekt, sondern ein fortwährender Prozess lädt der VKU Startups, Gründer und junge Unternehmen zur VKU-Verbandstagung am 14. März 2017 nach Berlin ein, um innovative Produkte, Dienstleistungen und Prototypen rund um die Zukunftsthemen der kommunalen Energie-, Wasser-, Abfallwirtschaft und Telekommunikation beim 1. VKU Innovation Pitch 2017 einem kompetenten Fachpublikum vorzustellen. Fünf im Vorfeld nominierte innovative Unternehmen pitchen dabei vor rund 1.000 Entscheidern der Kommunalwirtschaft. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2017. Die Anmeldung kann direkt auf der Bewerberseite durchgeführt werden.

„Innovativen Unternehmen bieten wir damit den direkten Einstieg in den riesigen Markt der Kommunalwirtschaft. Wir machen uns auf den Weg zum next level“, sagt Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des VKU, und betont: „Wir haben verstanden, dass es neue Strategien, neue Arbeitsmethoden und den Mut Bewährtes in Frage zu stellen braucht, um den aktuellen Entwicklungen nicht nur zu folgen, sondern um selbst innovative Trends zu setzen. Aus diesem Grund bringen wir dauerhaft die Akteure aus Kommunalwirtschaft sowie Startup-Szene zusammen und verändern damit die gesamte Branche.

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