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Learning Journey in Frankfurt ausgebucht - VKU nimmt Kurs auf VKU-Innovationsplattform

Mit Vollgas weiter. Nach dem erfolgreichen Auftakt der Learning Journey am 18. Oktober 2016 in München, ging die vom VKU initiierte Reise zur Digitalisierung der Kommunalwirtschaft in die nächste Runde. Am 10. November 2016 trafen sich in Frankfurt/Main 25 Führungskräfte und Entscheider aus der Energie-, Wasser/Abwasser-, Abfall- und Telekommunikationswirtschaft mit 25 CEOs verschiedener Startups der Digitalbranche im Belle Club, um gemeinsam während eines eintägigen Design-Thinking-Workshop an neuen Ideen für digitale Geschäftsmodelle und innovativen Dienstleistungen zu arbeiten. Unter der Federführung der VKU Consult GmbH und mit Unterstützung der Unternehmen Mainova, ENTEGA sowie der Stadtwerke Mainz nutzten die Teilnehmer die Plattform, um  Lösungsansätze für die Zukunft der Kommunalwirtschaft zu kreieren.

Innovation dauerhaft benötigt

Schon bei der Eröffnungs-Keynote durch den Chefredakteur der Gründerszene, Frank Schmiechen, wurde die Anspruch der Learning Journey klar definiert. Es geht nicht mehr nur um die Frage, wie der Gewinn in bestehenden Geschäftsmodellen erhöht werden kann. In einer sich rasant verändernden Welt mit flexiblen Rahmenbedingungen und neuen, starken Konkurrenten sind Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefordert und immer öfter auch die Disruption eigener Produkte und Dienstleistungen unumgänglich. Am Beispiel des Unternehmens Lufthansa zeigte Schmiechen auf, wie Großunternehmen wichtige Erlösmöglichkeiten übersehen. Zwar sei die Airline ein fest etablierter Player für den Luftverkehr zwischen zwei Destinationen, vernachlässige aber Zusatzgeschäfte wie die An- und Abreise zum Flughafen, kulinarische Angebote rund um das Gate sowie Hotelbuchungen. „Auf diese Weise entsteht kein zusätzlicher Gewinn und auch keine Kundenbindung. Die Entscheidung für oder gegen die Lufthansa fällt so aufgrund des Preises. Auf Dauer ist das zu wenig.“

VKU-Veranstaltung Frankfurt, 10.11.2016 © Joerg Mueller, www.joergmuellerfotografie.de

Methodenkompetenz als Katalysator für Neues

Da sich diese Analyse auch gut auf kommunale Unternehmen übertragen lässt, gingen die Teilnehmer in Frankfurt unter anderem den Fragen nach: Wie kann ich zusätzliches Geschäft generieren? Wie entwickeln sich in Zukunft die Städte sowie die Mobilität und welche Chancen liegen darin?. In verschiedenen Arbeitsphasen wurden die Möglichkeiten beleuchtet, Ausgangsvoraussetzungen geprüft, Ressourcen ermittelt und zu Ansätzen von Geschäftsmodellen verdichtet. Wegweisende Arbeitsmethoden wie „Business Model Canvas“ oder „Ten Types of Innovation“ sorgten dafür, dass alle Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten und am Ende des Tages mit Hilfe von Prototyping den neu entwickelten Innovationen erstes Leben einhauchten.

Entwicklungen zum Anfassen statt wortreiche Konzeptpapiere

Konkrete Kreation statt bremsender Diskussion und Projektsitzungen war das Motto der Learning Journey in Frankfurt/Main. Das setzte bei vielen Teilnehmern enormes kreatives Potenzial frei. Entsprechend positiv fallen auch die Resümees aus. „Stadtwerke müssen lernen, aus Daten Wertschöpfung für die Region zu erzeugen. Dazu braucht es Vertrauen und Sicherheit. Der heutige Tag hat gezeigt: Es gibt unendlich viele Themen, an denen es sich lohnt zu arbeiten“, sagte Dr. Tobias Brosze, Vorstand derder Mainzer Stadtwerke AG. Marthe-Victoria Lorenz vom Startup fairplaid.org ergänzte: „Ich bin überrascht, dass ich noch nicht radikal genug denke. Einem fallen immer nur Ideen ein, die es schon gibt. Heute haben wir uns getraut, weiter zu denken.“ Bei den Stadtwerken Bad Homburg gehört das mittlerweile zur Unternehmenskultur. „Wir nutzen die Methode Business Model Canvas bereits seit zwei Jahren zur Strukturierung unserer Arbeit. Mittlerweile haben wir es unternehmensweit als Standard eingeführt. Es vereinfacht die Ideenfindung und hilft Widerstände bei Bedenkenträgern auszuräumen. Toll, dass es auch bei der VKU Learning Journey angewendet wird“, so Ralf Schroedter, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Homburg v. d. Höhe.

 VKU-Innovationsplattform nimmt Gestalt an

Wie gut das Konzept der Learning Journey ankommt, zeigt die große Aufmerksamkeit. Zahlreiche Nachfragen von Kommunalunternehmen und Startups belegen das große Interesse. Auch in der digitalen Welt konnte das Projekt mittlerweile deutliche Spuren hinterlassen. Zwischenzeitlich rangierte der Hashtag #kommunaldigital in den deutschen Twittertrends. Von den Teilnehmern in Frankfurt kamen zudem hervorragende Impulse für die nächsten Meilensteine in der Digitalisierung der Kommunalwirtschaft.

Beste Voraussetzungen also für den bevorstehenden Start der VKU-Innovationsplattform, die vom 18. bis 19. Januar 2017 in Berlin gelauncht wird und eine dauerhafte Schnittstelle zwischen kommunalen Unternehmen sowie der Startupszene etablieren wird. Zu diesem zweitägigen Event kommen mehr als 200 Vertreter der kommunalen Wirtschaft, der Startup-Szene und Politik sowie digitale Experten zusammen.

Noch zwei Termine - jetzt schnell anmelden

Auf dem Weg dahin warten auf die Teilnehmer der Learning Journey noch zwei Termine in Köln (23. November) und Hamburg (29. November). Da diese Veranstaltungen bereits ausgebucht sind, werden Interessenten herzlich nach Berlin am 18. und 19. Januar eingeladen.

Weitere Informationen unter www.vku-innovation.de

 

 

 

 

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