Ausgebucht Voting

Gepostet vor 2 Jahren + 4 Monaten

Wer über die Digitalisierung spricht, denkt im privaten Bereich zumeist an Produkte wie Smartphones, soziale Netzwerke und Streamingdienste für Film und Musik. Wenn man bedenkt, dass die meisten dieser Erfindungen heute alltäglich genutzt werden und dennoch erst vor rund zehn Jahren das Licht der Welt erblickten, bekommt man eine ungefähre Vorstellung, mit welcher ungeheuren Wucht die Digitalisierung unser Leben erobert hat. In Zahlen verdeutlicht heißt das: In einer Minute erfolgt weltweit ein Datentransfer von 549 Millionen Gigabyte. In der gleichen Zeit werden 157 Millionen Mails verschickt und 1,5 Millionen Suchanfragen gestellt.

Dieser enorme Transformationsprozess hat aber nicht nur unseren privaten Bereich verändert, sondern ganze Wirtschaftszweige revolutioniert. Die Frage ist nicht mehr, ob die Digitalisierung eine Branche umkrempelt, sondern wann und in welcher Form.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen die Zeichen der Zeit erkannt und beginnt mit der Learning Journey und dem daraus folgenden Launch der VKU-Innovationsplattform die Digitalisierung der Kommunalwirtschaft aktiv mitzugestalten. Denn längst haben digitale Prozesse Einzug in die Unternehmen der Energie-, Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft gehalten. Im täglichen Geschäft spielen Themen wie die Vernetzung von Anlagen und Standorten genauso eine wichtige Rolle wie das Datenmanagement und die IT-Sicherheit. Intelligente Mess- und Steuerungssysteme sind zur Regel geworden und verlangen nach ständigen Updates. Beim Umgang mit den Mitarbeitern stellen sich ebenfalls völlig neue Fragen zum Arbeitsschutz, beim flexiblen Personalmanagement und dem e-recruiting. Auf der anderen Seite nimmt der Kunde die kommunalen Unternehmen immer weniger als Warenhändler denn als Dienstleister wahr. Der Bedarf an zeitnaher, transparenter Kommunikation auch über die sozialen Netzwerke wächst stetig und verlangt dennoch nach größtmöglicher Sensibilität beim Datenschutz.

All das sind Aufgaben, die die Kommunalwirtschaft bereits heute meistert. Die Digitalisierung hat aber noch eine zweite Seite, eine disruptive. Neue Player drängen zunehmend auf den Markt, stellen etablierte Geschäftsmodelle in Frage und nutzen ihre schlanke Struktur, um mit größter Agilität in das bisherige Tätigkeitsfeld der Unternehmen vorzustoßen. Provokant ausgedrückt heißt das: wer nicht abgeschafft werden will, muss sich selbst abschaffen.

Aus diesem Grund gibt es die VKU Learning Journey. Gemeinsam mit Startups der Digitalbranche machen sich die kommunalen Unternehmen auf eine Reise in Richtung Digitalisierung. Der Weg ist dabei das Ziel. Auf seiner Strecke liegen neue Produkte und Dienstleistungen, die die gesamte Branche verändern werden. Mit der am 19. Januar 2017 startenden VKU-Innovationsplattform werden die kommunalen Unternehmen zum Impulsgeber wegweisender Innovationen. Der Startschuss dafür ist gefallen. Ab heute heißt es: #kommunaldigital.

Gepostet vor 4 Tagen + 9 Stunden

Gepostet vor 1 Jahr + 11 Monaten

Unsere Learning Journey ist zu Ende gegangen. Wir haben in fünf Städten Eindrücke und Impulse sammeln können, die wir nun […]

Gepostet vor 2 Jahren + 11 Stunden

Was vor etwas mehr als einem halben Jahr mit einem zögerlichen „Man müsste mal…“ seinen Anfang nahm, feierte vom 18. […]

Gepostet vor 2 Jahren + 1 Tag

Gemeinsam mit rund 200 Gründern und Entscheidern der Kommunalwirtschaft haben wir gestern VKU Innovation gestartet. Zunächst hieß es zurückzublicken auf […]

Auswahl absenden